Auferstehungsgemeinde Hastedt

eag-gedenktafelIm Bremer Stadtteil Hastedt kamen bei einem Luftangriff am 12.10.1944 in einem provisorischen Erdbunker zahlreiche polnische Zwangsarbeiterinnen ums Leben. Sie waren in der Großwäscherei Hayungs in der Drakenburgerstr. eingesetzt, dort, wo sich seit 1959 das Gemeindezentrum der Evangelischen Auferstehungsgemeinde befindet.

Die Auferstehungsgemeinde hat das Leiden und Sterben der jungen Frauen aus Polen seit 1987 zu ihrem Thema gemacht. Der Historiker Friedhelm Grützner hat im Bremer Staatsarchiv recherchiert. Seine Arbeit trägt den Titel „Die polnischen Zwangsarbeiterinnen der Großwäscherei Hayungs als Teil der Polenversklavung in Bremen während des II. Weltkrieges“.

In einer Initiative Hastedter Bürger um den Kunsthistoriker Chris Steinbrecher , an der unsere Gemeinde, die Stadtteilstiftung und das Ortsamt Hemelingen beteiligt sind, ist am Ort des Erdbunkers ein Gedenkstein aufgestellt und am 9. September 2012 eingeweiht worden. Darüber berichten die Artikel „Zwangsarbeit bis in den Tod“ und „Wir wollen unter uns keine Sklaven sehen“ aus unserem Gemeindeblatt Auferstehungsnachrichten.

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